Das gesprochene Wort empfinde ich als Sprechkunst. Neue Formen des Umgangs mit Gedichten und Texten liegen mir am Herzen. Mit sanften und schrillen Tönen, in romantischer und kecker Weise möchte ich vor allem meine Lust am Sprechen spürbar werden lassen.
Ich biete Sprechkunst dar zum Beispiel:
Es handelt sich dabei um thematische und autorenbezogene Programme.
Mein besonderer Wunsch ist es, diese Form der Kunst Kindern und Jugendlichen in den Schulen zu Gehör zu bringen. Die Erfahrungen mit Auftritten an einer Berufsschule und an einem Gymnasium waren sehr positiv (vgl. Sie dazu die Rezension unter Presse: Badische Zeitung - 28.10.2005 - "Fliegen Sie über die Zeit hinweg!"). Ich denke, dass man aber gerade sogenannten "literaturfernen" Schülerinnen und Schülern auf diese Art Lyrik & Prosa näher bringen kann.
Der sprecherische Ausdruck steht im Vordergrund, mit dem ich Geschriebenem Gestaltung geben möchte. Ganz bewusst möchte ich das Ohr der Zuhörerinnen ansprechen. Und auf diese Weise die stimmlichen und sprecherischen Gestaltungsmöglichkeiten erfahrbar machen. Ich liebe die Worte und treibe mein Spiel damit.
Man kann diese Form der Sprechkunst als experimentell bezeichnen. Ich möchte nicht nur rezitieren oder deklamieren, lieber Neues ausprobieren bis an die Grenzen des Sprecherisch möglichen. Manchmal bekommt der Text dadurch eine andere oder sogar neue Bedeutung für die Zuhörerin.
Das ist immer sozusagen eine Gratwanderung zwischen einerseits der Achtung (dem Respekt) vor dem Original und andererseits meiner Gestaltung.